1689 erwarb der steirische Adelige Frank Caspar Conduzzi von Heldenfeld eine Liegenschaft auf dem Purberg, einer Erhebung weit außerhalb der noch von einer Stadtmauer umgebenen Residenzstadt Graz. Der Purberg – von „Burgberg“ – liegt auf einer Seehöhe von 469 Meter im Nordosten der Stadt. Conduzzi errichtete ein kleines Schloss – das Purbergschlössl – mit einer Hauskapelle. In der Kapelle befand sich eine Marienstatue, die ursprünglich aus dem Stift Rein stammte und rasch zum Ziel von Marienwallfahrten wurde. An manchen Sonn- und Feiertagen fanden bis zu 2000 Wallfahrer aus Ungarn, Kroatien und der Steiermark den Weg auf den Purberg.





